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FDP-Generalsekretärin Nicola Beer bei der Fa. Baufritz

Die Generalsekretärin der FDP Nicola Beer nutzte einen Besuch in Schwaben, um mit dem Spitzenkandidaten der schwäbischen FDP Stephan Thomae aus Kempten der Bauschneiderei der Fa. Baufritz in Erkheim einen Besuch abzustatten.

Nachhaltiges Bauen, so Geschäftsführerin Dagmar Fritz-Kramer, nehme nicht nur den Ressourcen- und Energieverbrauch während der Nutzungsdauer in den Blick. Auch mit welchem Energie- und Ressourcenverbrauch ein Produkt überhaupt entstehe und gebrauchsfähig gemacht werde, und auch was nach Ende der Nutzungsdauer mit einem Produkt oder dessen Resten passiere, müsse in die Ressourcen– und Energiebilanz eingerechnet werden. Beim Bau eines Hauses etwa denke niemand an den Bauschutt, der während der Bauphase oder später beim Abriss oder Umbau einmal entstehen werde. Hier müsse dringend auch im Bereich der Forschung und Lehre nachgezogen werden. Lehrstühle für Baubiologie gebe es, soweit bekannt, hierzulande bislang lediglich in Biberach und Stuttgart.

Doch auch im sozialen Bereich versuche die Fa. Baufritz ihre soziale Gesamtverantwortung stets im Blick zu behalten. Ein unternehmenseigener Kindergarten erleichtere jungen Eltern die Berufstätigkeit und runde im Rahmen der möglichen Kapazitäten sogar noch die gemeindlichen Kinderbetreuungsangebote ab. Bei der Einstellung von Flüchtlingen und Ausländern insgesamt erschweren leider allzu hohe bürokratische Auflagen die Bereitschaft eines Unternehmens wie der Fa. Baufritz, unkompliziert zur Integration beizutragen. Oft liege es weder an jungen Flüchtlingen noch an den Unternehmen, sondern mehr an den gesetzlichen und behördlichen Auflagen, dass Integrationsideen und -ansätze nicht oder nicht mit der notwendigen Unkompliziertheit umgesetzt werden können.

Weiterhin ein Thema sei die Unternehmensbesteuerung und hier insbesondere die Erbschaftssteuer. Dass ein Unternehmen, dem es gut gehe und das in der Lage sei, hohe Gewinne zu erwirtschaften, auch seinen Anteil zur Finanzierung des Staates beizutragen, stehe außer Frage. Aber wenn in der Phase der mittlerweile abgeschlossenen Unternehmensnachfolge bei der Fa. Baufritz die wirtschaftliche Lage nicht so gut gewesen wäre, dass die Unternehmensnachfolger die Mitarbeiter und die Lohsummen halten konnte, dann hätte die Erbschaftsteuerbelastung möglicherweise dazu geführt, dass in einer besonders sensiblen Phase in der Unternehmensgeschichte die Handlungsmöglichkeiten der Unternehmensnachfolger eingeschränkt worden wären, statt in neue Ideen und in eine Modernisierung zu investieren.


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