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Warum die indirekte Wahl des Bundespräsidenten gut ist

Am 12 Februar 2017 wurde Frank Walter Steinmeier von der Bundesversammlung zum zwölften Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Mit dieser Wahl wurden die Stimmen nach einer direkten Wahl des Bundespräsidenten wieder lauter, wonach der oder die Bundespräsident/in doch direkt vom Volk gewählt werden solle.
Meiner Ansicht nach kann zum einen eine weitere Wahl jedoch auch genau das Gegenteil, nämlich Wahlmüdigkeit hervorrufen – zum anderen und viel wichtiger jedoch: Die Gründungsväter und -mütter der Verfassung haben unser Grundgesetz mit weiser Voraussicht so gestaltet, dass nur ein Organ direkt vom Volk gewählt werden kann, nämlich das Parlament. Hier verteilt sich die Macht nämlich auf viele Volksvertreter/innen mit vielen Meinungen. Der/die Bundeskanzler/in (als Regierungschef/in) sowie der/die Bundespräsident/in (als oberstes Staatsorgan) sollten zusätzlich zur Machtfülle nicht auch noch eine direkte Legitimation besitzen, damit die Verfassungsstruktur weiterhin ausgeglichen bleibt.

 


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